St. Anton am Arlberg

Im Stanzertal, am Fuße der Tiroler Seite des Arlberges, liegt St. Anton am Arlberg. Der Ort ist Mitglied von „Best of the Alps“, einem edlen Club der zwölf besten Skiorte der Alpen.
Skipionier Hannes Schneider unterrichte hier seine von ihm erfundene, bahnbrechende „Arlberg-Technik“ und Skilegende Karl Schranz, ein gebürtiger St. Antoner, brachte die alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2001 an den Arlberg. Berühmt ist das Arlberg-Kandahar-Rennen und ein Höhepunkt des Winters die Abfahrt der Damen, die fest im Rennkalender steht.
St. Anton bildet mit St. Christoph (berühmt für seine Bruderschaft), Lech-Zürs und Stuben die Arlberg-Orte. St. Anton ist keine künstlich hochgezogene Skidestination.
Es ist ein Ort mit langer, gewachsener Geschichte. Ein einstiges Bergbauerndorf mit malerischen Almen, das sich über die Jahre zu einem international bekannten Weltklasseort entwickelt hat. Erste Erwähnungen in Büchern gab es schon vor 750 Jahren, wie im sehenswerten Heimatmuseum erzählt wird.
St. Anton war der letzte Ort vor dem gefürchteten Arlberg-Pass, der nach Vorarlberg führt. An der Alten Passstraße liegt das Hotel Kertess - nur fließt der Verkehr längst durch einen Tunnel und über eine Umfahrungsstraße.
Der Ort, durch den der Gebirgsbach Rosanna fließt, hat keine dreitausend Einwohner und doch eine perfekte Infrastruktur mit über zehntausend Betten. Hier trifft altes Handwerk auf mondäne Modehäuser, Tiroler Tradition auf Weltoffenheit. Trotzdem hat sich St. Anton seine Tiroler Ursprünglichkeit bewahrt.
In St. Anton können Sie Ruhe genießen - aber auch ordentlich feiern, denn der Ort hat das beste Nightlife und die besten Après-Ski-Bars des Arlbergs.
Die deutsche Tageszeitung „Die WELT“ nannte St. Anton „das Après-Ski-Epizentrum der Alpen“. Der TV-Sender RTL2 sendete jahrelang vom „Mooserwirt“ die besten „Après-Ski-Hits“.
Die St. Antoner Bars sind längst über die Landesgrenzen bekannt: „Piccadilly“, „Murrmel-Bar“, „TAPS“, die „Kandahar Bar“ oder das „Krazy Kanguruh“.